Eine „gesunde Ernährung“ trägt zum täglichen Wohlbefinden bei. Das Risiko krank zu werden wird ebenfalls vermindert. Neben viel Bewegung und einem ausgewogenen Schlaf sorgen Sie auch dafür, dass Sie immer mit einem „vollen Akku“ durchs Leben gehen können. Es gibt viele Ratgeber im Netz und oft gehen die Meinungen auch auseinander aber bestimmte Regeln kann man immer beherzigen.

Unser Körper benötigt den ganzen Tag Energie. Neben unserer täglichen Arbeit, der wir nachgehen, muss auch unser Immunsystem permanent Arbeiten um uns effektiv vor Krankheiten zu schützen. Eine gesunde Ernährung und Lebensweise ist für uns deshalb essentiell. Stress im Alltag sollte uns also trotzdem nicht von einer gesunden Lebensweise abhalten. Unser Körper wird es uns längerfristig danken. Viele Krankheiten resultieren erst aus einer längeren Zeit, in der man sehr ungesund gelebt hat.

Gesund ernähren – die Grundregeln

Was sollte man also prinzipiell beachten? Was sind die Grund-Regeln für eine gesunde Ernährung:

  • Sie sollten nur Essen, wenn Sie hungrig sind
  • Lebensmittel mit Zucker-Gehalt meiden
  • nehmen Sie sich Zeit zum Essen und kauen Sie gründlich
  • Essen Sie viel Rohkost und Gemüse
  • Essen Sie viel Obst
  • meiden Sie das Würzen mit Kochsalz
  • Essen Sie regional und saisonal
  • Das Verzichten auf Weizenprodukte
  • Trinken Sie ausreichend
  • pflanzliche Fette verwenden

Essen, wenn man hungrig ist

Häufig hat man einfach nur auf irgendetwas Appetit ohne überhaupt Hunger zu verspüren. Oder man ist bereits gesättigt und isst trotzdem weiter, weil es einfach gut schmeckt. Hier sollte man am Besten auf seinen Körper hören, der einem mitteilt wann er satt ist.

Ernährung ohne Zucker

Auch wenn die Versuchung gerade bei diesen Lebensmitteln besonders groß ist, tragen sie doch am Stärksten zum Unwohlsein bei. Auch viele Krankheiten lassen sich auf einen hohen Konsum von Zucker zurückführen. Bei Ihrem Zahnarzt sind Sie ebenfalls als überdurchschnittlicher Zucker-Konsument ein gern gesehener Gast. In Ihrer Ernährung sollte also Zucker keine große Rolle spielen. In Getränken, insbesondere in Fruchtsäften aus Konzentrat, ist der Zuckergehalt besonders hoch. Fruchtsäfte sollten also aus 100% Frucht-Gehalt bestehen und auch nur in Maßen getrunken werden.

Zeit zum Essen nehmen

Das Essen sollte im Normalfall ein Genuss sein, für den es sich auch lohnt Zeit zu investieren. Häufig steht man für das Kochen eines Gerichtes eine Stunde in der Küche, um es dann in 10 Minuten zu Essen. Nicht nur für die Verdauung lohnt es sich Zeit zu nehmen, sondern auch das Sättigungsgefühl tritt dann bei einer geringeren Menge ein. Wir sollten gründlich Kauen, da so die Mahlzeit besser verarbeitet und für die weitere Verdauung vorbereitet wird.

Viel Rohkost und Gemüse

Rohkost in Form von Salaten schmecken nicht nur lecker, sondern liefern auch viel Vitamine und Mineralstoffe. Auch Gemüse sollten ein wichtiger Bestandteil in der täglichen Ernährung sein. Rohkost sollte mindestens ein Mal täglich gegessen werden, am Besten vor der Hauptmahlzeit. Gemüse kann man gedämpft, roh oder schonend angebraten zu sich nehmen. Scharfes Anbraten in viel Fett sollte man meiden. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit Rohkost und Gemüse reguliert darüber hinaus Ihren Säure-Basen Haushalt. Auf diese Weise können Sie Ihren Körper auf natürliche Weise entsäuern.

Viel Obst Essen

Obst sollten wir im Idealfall roh und unverarbeitet essen. So kann es die enthaltenen Antioxidantien in Form von Vitamin A oder Vitamin C am Besten verwerten. Rohes Obst wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich gut verdaut.Am Abend sollte es deshalb im Einzelfall nicht gegessen werden. Es könnte sonst zu Blähungen oder Unwohlsein führen.

Viel Obst sollte bei einer gesunden und vielfältigen Ernährung nicht fehlen.

Würzen ohne Kochsalz

Anstatt zu Kochsalz, sollten man beim Würzen zu Alternativen wie Meersalz, Steinsalz oder Kristallsalz greifen. Reines Kochsalz wird aufwendig industriell verarbeitet und besteht nur noch aus Natriumchlorid. Nebenbei führt ein übermäßiger Salzkonsum laut diversen Studien zu einem höheren Risiko einer Herzkrankheit.

Regionale und saisonale Ernährung

Obst aus dem Supermarkt hat häufig einen langen Transportweg hinter sich und wurde meist schon vor der Reife geerntet. Dadurch wird in den natürlichen Reife-Prozess eingegriffen. Enthaltene Vitamine können sich dadurch nicht mehr richtig entfalten. Lebensmittel vom Bauern und Erzeuger um die Ecke sind frisch geerntet und Verzichten häufig noch auf umweltschädliche Verpackungen. Auch lange Transportwege werden so vermieden.

Auf Weizen-Produkte verzichten

Anstatt auf Weizen-Produkte sollten man auf alternative Getreide-Arten setzen. Dinkel, Roggen Hafer, Gerste oder Urgetreide wie Emmer stehen als gesündere Alternativen zur Verfügung. Weizen-Erzeugnisse können Blähungen verursachen durch das enthaltene Gluten. Eine glutenfreie Ernährung kann bei manchen Menschen zu einem deutlichen besseren Lebensgefühl führen.

Ausreichend Trinken

Da unser Körper zu mehr als 70% aus Wasser besteht, ist auch eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit sehr wichtig. Dabei spielt natürlich auch die Qualität der Flüssigkeit eine Rolle, die wir zu uns nehmen. Da unser Trinkwasser nur aufbereitet und von Schadstoffen befreit ist, sollten wir versuchen natürliches Quell-Wasser vorzuziehen. Auch eine regelmäßige und ausreichende Wasser-Zufuhr trägt ebenfalls positiv zum Entsäuern des Körpers bei.

Ernährung mit pflanzlichen Fetten

Pflanzliche Fette enthalten die wichtigen Omega-3 Fettsäuren. Sie zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind für unseren Körper lebensnotwendig. Besonders reich an Omega-3 Fettsäuren sind Walnüsse, Leinsamen und Chia-Samen aber auch Algen. Sehr reichhaltig an Omega-3 Fettsäuren sind auch Fische. Sie sollten regelmäßig im Speiseplan stehen.

Gesund ernähren aber wann?

Darüber streiten sich noch die Götter. Ob nun viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt oder 3 große Mahlzeiten zu einer bestimmten Zeit, darüber lässt sich immer noch Streiten. Jeder Körper ist anders und jeder Mensch hat einen anderen Tagesablauf. Sie haben vielleicht am Morgen die meiste Energie und jemand anders kommt erst am Abend so richtig in Fahrt. In diesem Punkt sollten wir auch auf unseren Körper hören, wenn es der Tagesablauf zulässt.